Flora
Der Waldboden ist mit Sträuchern
wie Blau- und Preiselbeeren, Moosen, Farnen und nach Norden hin häufiger werdenden Flechten bedeckt.
Finnland ist das waldreichste Land Europas. Es sind etwa 86% der Landfläche mit Wald bedeckt. An der Südwestküste und den vorgelagerten Schären ist das Landschaftsbild von Mischwäldern geprägt. In diesen Küstenregionen und im Süden Finnlands wachsen auch Laubbäume wie Eichen und Arten die sonst im Land nicht vorkommen. In den übrigen bewaldeten Gebieten dominieren Kiefern mit einem Anteil von ca. 50% und Fichten mit etwa 30%. Der am häufigsten zu findende Laubbaum ist die Birke mit ca. 17%. Der Waldboden ist mit Sträuchern wie Blau- und Preiselbeeren, Moosen, Farnen und nach Norden hin häufiger werdenden Flechten bedeckt.
Nach Norden hin nimmt der Baumbestand deutlich ab. In Lappland und im äußersten Norden findet man in den Flachgebieten überwiegend nur noch Baumbestand von gedrungenem Wuchs vor. In höher gelegenen Gebieten beherrscht eine tundraartige Vegetation das Landschaftsbild.
Etwa ein Drittel Finnlands bestand ursprünglich aus Mooren. In den vergangenen Jahrhunderten wurde davon ca. die Hälfte zwecks Kulturlandgewinnung trockengelegt. Das Landschaftsbild der Moore ist häufig von Bruchwäldern geprägt.
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